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Zur Geschichte des Films im Dritten Reich

Goebbels und der „Großdeutsche“ Film .

Am 30. Januar 1933 erfolgte die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. Nur wenige Zeitgenossen von damals haben diese historische Zäsur in ihrer Dimension erfassen können. Es begann eine Schreckensherrschaft, in deren Auswirkung es zur Verfolgung gegenüber Andersdenkenden kam, sodass viele Intellektuelle und Wissenschaftler das Land verließen. Trauriger Höhepunkt  war die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz. Nunmehr war klar, dass alles, was sich nicht dem Geiste des Nationalsozialismus unterordnete, vernichtet wurde. Für das kulturelle Leben hatte das fatale Folgen. Bücher und Filme, die eben noch erhältlich waren, verschwanden aus dem öffentlichen Leben. In Hinblick auf den Film kam es zu einer Reihe von Verboten, wie z.B. Kuhle Wampe von Slatan Dudow und Bertolt Brecht.

In einem Vortrag soll sich mit der Situation des Films in jenen Jahren beschäftigt werden. Denn es kam nicht nur zu Verboten, sondern Goebbels, für den Film zuständig, wollte einen neuen deutschen nationalsozialistischen Film schaffen. Es fanden sich auch rasch Protagonisten, wie der Regisseur Veit Harlan oder auch der ehemals kommunistisch gesinnte Schauspieler Heinrich George, die auf die Linie der neuen Machthaber einstimmten.

Wir wollen anhand einiger Filmbeispiele, die offene z.B. Hitlerjunge Quex, aber auch die oft unterschwellige Propaganda der Filme zeigen z.B. Das Wunschkonzert,  sodass ein Bild entsteht, auf welche Weise der Nationalsozialismus den Film für seine Zwecke dienstbar machte.

Samstag, 3.3.2018, 19 Uhr, Alte Apotheke, Romain-Rolland-Straße 112, 13089 Berlin

Anmeldung: nein
Kostenbeitrag: 5 Euro
Leitung: Dr. Katrin Sell
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 21 98 29 70

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